06.11.2017

Domain Driven Design - Ein Whitepaper der IKS

Mit dem zunehmenden Fokus auf Microservices erlebt das Domain Driven Design eine Aufmerksamkeit, die es im Jahr 2004 bei der Veröffentlichung des Buches von Eric Evans Tackling Complexity in the Heart of Software, nicht einmal ansatzweise bekam.

Dabei ist Domain Driven Design viel mehr als eine methodische Hilfestellung zur Entwicklung von Microservices.
Es beschreibt einen Philosophieansatz zur Softwareentwicklung, der statt technologischen Entscheidungen die Fachlichkeit ins Zentrum der Implementierung von komplexen Softwareprojekten rückt.

Zum einen geht es darum, Komplexität an der Stelle einzufangen, an der sie verankert ist, denn undurchschaubare Geschäftsprozesse lassen sich nicht besser verstehen und in Software gießen, wenn man das eine oder andere technische Framework verwendet. Stattdessen werden im Domain Driven Design fachliche Sachverhalte bewusst von technologischen Entscheidungen entkoppelt. Technologische Entscheidungen werden so spät wie möglich und möglichst so getroffen, dass sie nicht das Design der Fachlichkeit beeinflussen.

Zum anderen wirkt die Fokussierung auf die Fachlichkeit als Stabilisierungsfaktor für die gesamte Software. Der langlebigste und wichtigste Teil eines Systems ist die fachliche Aufgabenstellung (nicht zu verwechseln mit subjektiv geäußerten fachlichen Anforderungen). Software muss sich auf diese Aufgabenstellung konzentrieren und erst in zweiter Linie technologische Fragenstellungen lösen.

Unser Whitepaper gibt Fach- und Führungskräften einen ersten, übersichtlichen Einstieg in das Thema und beleuchtet sowohl Nutzen als auch Aufwand.

Sie können das Whitepaper in unserem Downloadbereich herunterladen.