Gelernt wird immer.

Spezialisten lernen nie aus

Maßgeschneiderte Lösungen brauchen vielfältige Lösungsansätze. Diese kennenzulernen und auszuprobieren ist der Zweck der IKS KB Gruppen.

Vor ein paar Jahren war ich auf der Suche nach einem Spezialisten. Für unsere Nische im Flur haben wir in keinem Möbelgeschäft eine passende Garderobe gefunden. Jede "Lösung" wäre nur ein Kompromiss gewesen. Deswegen haben wir einen Tischler (ein Spezialist auf seinem Gebiet) kommen lassen und ihm unsere Vorstellungen vorgetragen. Der Tischler hat es sich angehört.

Aus seiner langjährigen Erfahrung heraus hatte er noch zusätzlich zwei, drei Vorschläge - und die sorgen dafür, dass wir auch heute noch absolut glücklich sind mit unserer maßgefertigten Garderobe.

Ähnlich wie mir geht es unseren Kunden, die auf der Suche nach individuellen Softwarelösungen sind. Egal, ob ein Kunde Bedarf an Entwicklern, Anforderungsmanagern oder Big Data Engineers hat. Er erwartet von der IKS erfahrene Spezialisten, die maßgerechte Lösungen liefern. Dieser Anspruch verlangt, dass wir uns in der schnelllebigen IT Welt ständig weiterbilden. Deswegen investiert IKS seit Jahren in die individuelle Weiterbildung in Form von Seminaren, Schulungen, Zeit für eigene Projekte usw. Eine weitere Möglichkeit der Weiterbildung bieten bei IKS die sogenannten Kompetenzbereiche (kurz KBs). Kompetenzbereich? Hört sich dieser Begriff für Dich auch nach Politik, Zuständigkeiten, Grenzen, Zigarrenrauch und altbacken an? Für mich ja, aber dieser Begriff ist seit mittlerweile 20 Jahren bei IKS etabliert und steht für etwas ganz anderes: Für das gemeinsame Lernen in überschaubaren Gruppen und das verleiht dem Lernen einen ganz besonderen Schub.

Wie genau läuft das dann ab? Kollegen mit ähnlichen Interessen oder Aufgabengebieten finden sich in einer Gruppe zusammen. Gemeinsam arbeiten sie daran ihre speziellen Fachkompetenzen zu erweitern. Wann, wie, wo und zu welchem Thema - das organisiert jede Gruppe selbst. Es gibt nur zwei Regeln: 1. Das erworbene Wissen muss allen anderen IKS'lern zur Verfügung gestellt werden und 2. alle Treffen sind offen für jeden und jede, der oder die gerne daran mitwirken will.

Womit beschäftigt sich ein KB? Klar, die individuelle Softwareentwicklung steht bei allen KBs im Mittelpunkt. Dabei geht es aber eben nicht nur um Programmiersprachen, Architekturen und Datenbanken, sondern auch um Themen wie Big Data, Machine Learning, Cloud oder Requirements Engineering. Zum Teil werden auch konkrete technische Probleme aus den Projekten besprochen. So kann das Wissen und die Erfahrung vieler Kollegen bei IKS zu einer besseren Lösung beitragen.

Was ist das besondere an den KBs? Bei jedem Treffen werden Erfahrungen und Wissen zu praxisnahen Themen ausgetauscht und erworben. Das Vorgehen ist dabei völlig unterschiedlich. Mal trägt ein Kollege ein Thema vor und anschließend wird darüber diskutiert. Oder in einem halbtägigen Workshop wird ein Event Storming ausprobiert und für gut befunden. Oder es wird Schritt für Schritt das Thema Big Data durchdrungen. Was die KBs dabei aber besonders macht - durch die Arbeit in den KBs lernt man die Kollegen besser kennen, die neu im Unternehmen oder ständig bei anderen Kunden vor Ort sind. Jeder lernt von jedem und neue Perspektiven werden erschlossen. Das Probieren steht im Vordergrund, scheitern gibt es gar nicht (wir lernen immer etwas) und der Spaß kommt meist auch nicht zu kurz. Das zusammen stärkt nebenbei unser "Wir-Gefühl".

Gemäß dem Motto "Probieren geht über studieren" haben wir in den KBs die Freiheiten unsere Erfahrungen auszubauen. Und diese Erfahrungen tragen ein Stück dazu bei, dass wir den Kunden besser unterstützen können, maßgerechte Lösungen zu entwickeln. So wie es mein Tischler mit der Garderobe geschafft hat.

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